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13. Mai 2017

Einfall oder Unfall? Ihre Präsentation

Laut Angaben der Website www.absolventa.de, die Jobbörse für Studenten, Absolventen und Young Professionals, haben Untersuchungen ergeben, dass die Wirkung einer Rede zu ca. 50 Prozent durch die Körpersprache (nonverbal), ca. 40 Prozent durch die Stimme (paraverbal) und nur ca. 10 Prozent durch die gesprochenen Worte erzielt wird (verbal). Als Rückschluss könnte man aus solchen Untersuchungen , deren Quelle nicht bekannt ist, ziehen: Die gesamte Wirkung einer Rede hinge davon ab, inwieweit der Vortragende seine Stimme und seinen Körper einsetzt und in welcher Weise er seine Rede vorträgt. Doch würde jemand nur leere Inhalte vermitteln, würden auch seine Stimme und der Körper nicht mehr ausrichten.

 

Die Überzeugungskraft einer Rede entsteht durch den Text.

 

Den Ergebnissen der obigen Untersuchung stehen die Ergebnisse des Allensbach-Institut für Demoskopie und der Universität Mainz aus dem Jahr 2006 gegenüber, vorgestellt im rhetorikmagazin.de Unter dem Titel der Studie „Welchen Anteil haben Text, Erscheinungsbild des Redners, Betonung und Gestik an der Gesamtwirkung eines Vortrags?“ wurden durch die Teilnahme von 2.000 repräsentativ ausgewählte Probanden Texte auf ihre Wirkung beziehungsweise Überzeugungskraft untersucht. Bei den Themen ging es um Sachverhalte, zu denen es in der Bevölkerung keine eindeutige Meinung gibt. Wie zum Beispiel das Autofahren tagsüber mit Licht oder die positiven und negativen Auswirkungen der Globalisierung.

 

Die Wissenschaftler haben herausgefunden: Ist der Redeinhalt sehr überzeugend, muss durch Stimme, Gestik und Mimik nur wenig an Wirkung hinzugefügt werden. Ist der Redeinhalt weniger überzeugend, können Stimme, Gestik und Mimik mehr ausrichten, wobei die Körpersprache und Mimik zusammen ungefähr dreimal mehr an Bedeutung haben, als die Stimme.

 

Gute Vorbereitung zahlt sich aus

Der Text steht, laut Studie, am logischen Anfang der Wirkungskette. Die Bibel sagt es noch am besten. Am Anfang war das Wort.. Die anderen Elemente, Körpersprache, Mimik und Stimmvielfalt sind lediglich für mehr oder weniger zusätzliche Wirkung verantwortlich. Es gibt demnach ein probates Mittel in der Kunst des Auftritts auf dem ersten Platz zu landen. Eine Präsentation oder eine Rede zunächst einmal gründlich inhaltlich vorzubereiten. Sich dieser Vorbereitungszeit durchaus genüsslich zu widmen, lohnt sich. Denn im Anschluss kann es umso schöner werden. Wer sich gut vorbereitet, den strafft kaum das Leben, meistens erhält man Anerkennung. Und diese lässt die Ausstrahlungskraft erst recht für den nächsten Auftritt erblühen.

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